Du kannst Wissen und Gesundheit nicht kaufen

Die letzten Monate haben in mir einiges bewegt und dazu geführt, dass ich für mich selber herausfinde, was für mich alleine wichtig ist in diesem Leben. In diesem Leben geht es nicht darum, die Träume anderer zu erfüllen. Es geht darum, dass du selbst glücklich bist und deinen eigenen Weg findest. Manchmal scheint es für die anderen nach außen hin keinen Sinn zu ergeben, wie man handelt.

Gerade das letzte Jahr hat mir diese Erkenntnis gebracht. Ich war immer auf der Suche nach dem, womit ich anderen gefalle und andere glücklich mache. Und auf diesem Weg habe ich mich selbst verloren und damit auch meinen eigenen Sinn des Lebens. Es war eine Reise, die oft verletzend war, mich in Verzweiflung zurückgelassen und viele Tränen gekostet hat. Eine Posttraumatische Belastungsstörung ist kein Witz und stellt mit dem Körper und dem Geist etwas an, das man in den meisten Fällen schlichtweg nicht versteht. Immer wieder mit dem “Warum” zu kämpfen brachte mich nicht weiter. Es warf nur noch mehr Fragen auf, die wiederum nicht beantwortet werden konnten.

Mein Weg für mich war es, Dinge zu verstehen, die ich nicht verstand. Natürlich hat die damalige Therapie mir geholfen. Aber dennoch war ich nach der Zeit alleine zuhause und habe es nicht verstanden, was passiert. Doch seit ich angefangen habe zu studieren, hat sich meine Verzweiflung in Neugierde gewandelt. Was passiert mit dem Menschen, wenn er ein Trauma durchläuft? Welche Auswirkungen hat es auf die Gesundheit? Welche Auswirkungen hat es auf das Umfeld? Alles Fragen, die ich mir durch intensive Recherche und Gespräche nach einer gewissen Zeit beantworten konnte. Ich bin bis auf das psychodynamische Modell von Freud zurückgekehrt, habe den Behaviorismus von Skinner betrachtet und konnte Einblicke in einige Philosophien erhaschen. Wissen ist für mich Macht. Es gibt mir die Macht meine Gedanken zu ordnen, etwas produktives mit meiner Vergangenheit anzustellen und zu lernen, die Menschen zu verstehen. Egal ob Täter oder Opfer.

Man sagte mir mal, dass dieses “Buchwissen” mir nicht helfen wird, die Dinge zu verarbeiten. Aber genau das tut es gerade. Meine Anfälle werden weniger, meine Wut auf die Welt ist weg, die Trauer löst sich nach und nach auf und ich weiß nun, worauf es im Leben ankommt. Das sind Veränderungen, die mir aus in meiner jetzigen Situation ungemein helfen und mich an mein Ziel bringen werden. Ich war mir nie sicher, dass meine Zukunft gut wird. Aber seit einigen Wochen weiß ich, dass dies der Fall sein wird. Ich werde gesund, ich werde wieder meine Kinder bei mir haben können und ich werde ihnen ein Vorbild sein können. Ich bin mir sicher, dass alles gut wird.

Und die Moral dieser Geschichte ist, dass es wichtig ist, auf seine eigene Seele zu hören, seinen eigenen Weg zu finden und seinen eigenen Antrieb für dieses Leben zu finden.

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